DIARIO de IBIZA
23.12.2009

Piden al TSJB la ejecución del derribo de los locales de Ca ses Castellones
Sie klagen an, dass die Progressisten sich einen "Maßanzug" geschneidert haben, weil das Notstandsgesetz, das im Parlament verabschiedet wurde, das Geschäftszentrum außerhalb der Schutzgrenzen des Kulturerbes lässt, wenn es abgerissen ist.

FORMENTERA | CARMELO CONVALIA Der Architekt Salvador Roig , Kläger gegen das Bürgermeisteramt Formenteras wegen der im April 2005 gegebenen Erlaubnis zu den Bauarbeiten für das Geschäftszentrum Sant Ferran auf dem Gelände, das wegen des dortigen Hauses als Ca ses Castellones bekannt ist, kündigte gestern an, er werde, unter Berücksichtigung, daß zwei Monate seit Bestätigung des Urteils vergangen sind, beim Gericht die Ausführung des Urteils zum Abriß der drei Gebäude beantragen.

Das Urteil vom 4. Februar dieses Jahres annulliert alle Verwaltungsakte in Verbindung mit der Baugenehmigung und verpflichtet die Inselregierung, das Gelände zurückzusetzen in den "früheren Zustand" vor dem Bau der Geschäftsräume. Andererseits ist noch ein weiteres Verfahren anhängig, das ebenfalls durch Roig eingeleitet wurde gegen den Abriß des alten Hauses Ca ses Castellones, das eingeschlossen war in den BIC des historischen Ensembles von Sant Ferran und geschützt durch Anwendung des Kulturerbegesetzes der Balearen.

Der Kläger, der dem Archtektenkollegium der Pitiusen vorgestanden hat, erklärte, daß er die Ausführung des Urteils beantragt hat, nachdem er Kenntnis hatte von der Annahme des Notfallgesetzes im Parlament, welches die Grenzen des historischen Ensembles verändert. Seiner Ansicht nach verstößt dies Dekret "gegen die allgemeinen Schutzmaßnahmen des Kulturerbes" und außerdem hat es die Begrenzung der historischen Ensembles erlaubt, die man in der anfänglichen Verabschiedung des Territorialplanes von Formentera (PTI) gesammelt hat.

Salvador Roig glaugt, daß Regierung und Inselrat sich einen "Maßanzug" geschneidert haben, welcher einmal erlaubt, das Urteil auszuführen und die drei Gebäude abzureißen, und wieder ein ähnliches Projekt zu fördern unter der Berücksichtigung, daß das Gelände außerhalb des Schutzbereiches liegt, der durch das Zentrum des historischen Ensembles von Sant Ferran gebnildet wird mit der neuen Begrenzung im PTI. Der Kläger erinnerte daran, daß er mit dem Einspruch gegen den Abrß von Ca ses Castellones und den Bau des Geschäftszentrums eine Rechtsprechung schaffen wollte, um die Situation der Behandlung des Kulturerbes der Inseln zu klären.

Der Architekt erklärt, daß der Weg, den Inselrat und Regierung gewählt haben, ihnen erlaubt "Zeit zu gewinnen", sogar "die Aussetzung des bestätigten Urteils" zu erbitten. Außerdem meint er, daß die Dynamik des "Maßanzugs" nicht empfehlenswert ist, weil sie sich in anderen Gemeinden Ibizas wiederholen könnte, wo man seiner Ansicht nach ebenfalls die Schutzkriterien des Kulturerbes nicht erfüllt. Gleichzeitig zeigte er sich "enttäuscht und traurig" angesichts der Handlungsweise der progressiven Parteien der Pitiusen in diesem Fall.


Erstellt am 24.12.2009

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