DIARIO de IBIZA, aktuell
05.06.2003
Der DIARIO berichtet über eine Initiative Rolf Lükes und erste Einsätrze der Rettungsschwimmer

Campaña de una ONG alemana para evitar muertes en el mar

La asociación se reúne con touroperadores germanos, que trabajan en Formentera, con el fin de que informen a los turistas de los riesgos de algunas zonas para prevenir ahogamientos
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Formentera. Carmelo Convalia

Die deutsche Vereinigung Blausand, die vor drei Jahren mit dem Ziel gegründet wurde, dem Ertrinkungstod im Meer vorzubeugen, rief am vergangenen Dienstag die deutschen Reiseveranstalter auf Formentera zusammen, um sie zu bitten, sich besser zu beteiligen an rechtzeitiger Information ihrer Gäste über Vorsichtsmaßnahmen, die diese ergreifen sollten, um ihr Bad im Meer ohne Schrecken genießen zu können. Der Gründer dieser Vereinigung, Rolf Lüke, ist der Bruder einer im September 1999 am Migjornstrand ertrunkenen Frau. Seit damals haben sich seine Kräfte darauf konzentriert, solcher Art Tod durch Kampagnen zur Sensibilisierung der Badegäste zu vermeiden.

Eine der Initiativen, die Blausand plant, ist die Annahme eines einheitlichen Kodes, den man in allen Ländern der Erde nutzen sollte, um die Symbole zu vereinheitlichen, mit denen der Zustand des Meeres und eventuelle Gefahren für die Badenden angezeigt wird. Lüke erklärte, daß er Kontakt aufgenommen hat zu einem internationalen Organ, das auf diesem Feld arbeitet und einen gemeinsamen Kode für die Staaten der EU anstrebt.

Während seines Vortrags erklärte er, daß Vorbereitung und Information die besten Waffen sind, um ein Ertrinken zu verhindern, und er bat die Gesellschaften, zu erklären, welches die brisanten Punkte der Insel seien, wo es nötig ist, die Beflaggung zu beachten, die eine Badeempfehlung markiert oder auch nicht, so wie die Wichtigkeit, den Hinweisen der Rettungsschwimmer zu folgen.

Einiger der Teilnehmer, die die Initiative begrüßten, deuteten an, einige Gäste könnten die Empfehlungen so interpretieren, daß die Strände gefährlich seien und somit das Bild der Insel schädigen.

Der zuständige Fachmann des Bürgermeisteramtes, der den Sicherheitsplan koordiniert, erklärte den Teilnehmern, daß "auf Formentera alle Strände sicher sind, allein bei bestimmten Strömungsverhältnissen gibt es drei offensichtlich gefährliche Punkte: Migjorn, Llevant und besonders den Pas d´es Trucadors".

Dos rescates en un mes

Die fünf Rettungsschwimmer, die sich seit dem 1. Mai um die Sicherheit der Badegäste auf Formentera kümmern, mußten in zwei Fällen eingreifen. Wenige nach Beginn des Dienstes retteten sie am Migjornstrand ein Paar, das sich (zu weit) entfernt hatte und nicht zum Land zurückkehren konnte. Gestern mußten sie am Llevant eine italienische Touristin retten, die in der Strömungszone gefangen blieb. Zwischen dem 15. Juni und dem 15. September werden die Retter durch ein weiteres Paar verstärkt. Momentan haben sie ein Schlauchboot und einen Wasserjet und erwarten einen zweiten. Das Bürgermeisteramt ist verantwortlich für den Dienst und die Markierung der Strände mit 25 Flaggen. Es hat auch drei SOS - Telefone installiert und ein Info-Faltblatt herausgegeben.

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Erstellt am 06.06.2003>

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