aus einem zweiten Artikel, ebenfalls vom 27. Mai 2003:
C. Convalia
Der Tag nach den Wahlen diente den vier Parteien ... dazu, die Resultate vom Sonntag zu bereden, die der COP 41,31% der Stimmen brachten, der PP 24,1%, der GIF 21,8% und der PREF 9,1%. Das bedeutet 6 Ratsmitglieder, bzw. 3 und 3 und 1. Keine Partei hat damit eine ausreichende Mehrheit, um zu regieren.
... Diese Situation ist dem Ayuntamiento nicht fremd, wo die Parteien sich schon nach anderen Wahlen mit mehr oder weniger Erfolg zu Koalitionen verpflichtet sahen.
Diesmal ist die PREF die Neuigkeit, die eine entscheidende Rolle spielen wird, da sie mit nur einem Ratsmitglied (296 Stimmen) entscheiden kann, ob die COP oder im Gegensatz dazu das die PP und die GIF tun werden, zwei befreundete Parteien mit einer innigen Beziehung, die den Vertreter Formenteras im Inselrat gewonnen haben unter dem Zeichen AIPF.
Der Führer der Reformpartei (PREF) , Cándido Valladolid, betonte gestern sehr stark, daß "ich nichts unternehmen werde, ohne mein Parteikommitee zu konsultieren", um sich später persönlich als Befürworter zu zeigen dafür, "daß die meist gewählte Partei regiert", d.h die COP. Zudem betont er, es vorzuziehen "mehr von Übereinkunft als von Pakt zu sprechen".
Es ist allgemein bekannt und offenkundig, daß die PREF nicht gerade der gegebene Fall für die GIF ist, mit dem sie in der Vergangenheit harte Konfrontationen gehabt hat. Auch scheint es, daß die Reformer sich nicht der PP nähern wollen, die Valladolid bei einem Treffen gegen Ende der Wahlkampagne beschuldigte " ... Scheißrassisten zu sein", in Anspielung darauf, daß sie mit ihm nicht öffentlich diskutieren wollten. Im Gegensatz dazu waren seine Erklärungen gestern freundlicher als der Ton, den er normalerweise anschlägt und zurückhaltender im Inhalt:" Ich verstehe mich gut mit jedermann, mit jedweder politischen Partei, jetzt können mich einige nicht gut leiden."
Die PP wird ebenfalls in dieser Woche ihr Komitee zusammenrufen, um die Strategie festzulegen für Bündnisse, um das Bürgermeisteramt regierbar zu machen. Juanma Costa kritisiert keinen Kontakt, nur um den Machtanteil nicht zu verlieren ... Die GIF des Antoni Campillo, die 9% ihrer Wählerschaft verlor, ist wie die PREF Befürworter einer Regierung der meist gewählten Partei.
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Der bisherige Bürgermeister, Isidor Torres, ... deutete an, daß sie ein Regierungsbündnis nicht um jeden Preis eingehen werden, klar bleibt, daß sie nicht gewillt sind, eine Regierung fortzuführen, die einen Verzicht auf gewisse Werte voraussetzt, in diesem Fall würden sie in der Opposition sein. Er betonte "wir werden diese durch die Abstimmung gegebene Aufgabe mit der gleichen Freude und Lust wahrnehmen, aber wir werden keinen Rückschritt erlauben, in keiner Weise."