DIARIO de IBIZA, aktuell
7. Januar 2003

VENDAVAL EN LAS PITIÜSES
Formentera empieza el año incomunicada
Muchos pasajeros que querían salir de Formentera no pudieron hacerlo por la cancelación de los trayectos /C. C.

Formentera. Carmelo Convalia
Sturm aus westlicher Richtung, der sich gestern auf den Pitiusen erhob, provozierte den Ausfall der Rapidos, die den Seeweg zwischen Formentera und Ibiza abdecken. Zur ersten Morgenstunde hatte der Wind noch nicht die Stärke erreicht, die er Stunden später erreichte, was den zwei Gesellschaften, die Rapidos betreiben, erlaubte bis 9,30 Uhr planmäßig zu fahren. Ab dieser Stunde begann der Wind stärker zu werden bis zu 38 Knoten, Windstärke 8, mit Böen von 80 km/h. Nachmittags registrierte man in Böen Stärke 9, was dazu zwang ab 13,30 Uhr sämtliche Fahrten einzustellen. Einer der Kapitäne registrierte sogar am weißen Leuchtturm von Sabina Böen von 100 km/h.
Im Gegensatz dazu war die Fahrt von Ibiza nach Formentera möglich und die "Aigües de Formentera" der ‚Mediterránia Pitiüsa' legte um 13 Uhr in Ibiza ab und nach einer schweren Überfahrt von 40 Minuten machte sie in Sabina fest und entließ eine gesättigte Gruppe von Passagieren. Die Reise war ab dem Freus genug bewegt, wo die Motoren stoppten, während die Wellen gegen das Schiff donnerten, über dieses hinweggehend.
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Die Warentransportfähre "Ibiza" verließ um 8,30 Uhr Ibiza, aber sie mußte im Freus ihr Vorhaben aufgeben, wendete und fuhr zurück.
Am mittleren Vormittag waren die Gesichter der Passagiere in der Estación Marítima nicht erfreut. Unter ihnen waren Ausländer aus Deutschland und Italien, die nach ein paar Ferientagen auf der Insel, zurück mußten. Die meisten von ihnen hatten Flüge nach München, Stuttgart oder Mailand gebucht und wußten, daß sie sie nicht erreichen würden, wenn sie nicht bis 13,30 Uhr Formentera verlassen konnten. Universitätsstudenten, die zum Festland zurück wollten, bildeten eine andere Gruppe, die ebenfalls ihren Anschlußflug verpaßte.
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Um 16,30 Uhr wurde bestätigt, daß sämtliche Nachmittagsfahrten gestrichen wurden, vor Zunahme der Windstärke bei Sonnenuntergang. Zu diesem Zeitpunkt waren etwa 50 Personen ohne Möglichkeit, die Insel zu verlassen, und sahen sich bestätigt in ihrer Befürchtung, das Geld für ihre Flüge zu verlieren.
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Wenn die Wetterbedingungen eine Überfahrt verbieten, ist es üblich, daß sich die Benutzer von den Gesellschaften ein Zertifikat ausstellen lassen, daß die Fahrt wegen höherer Gewalt gestrichen wurde. Trotzdem weiß kein Passagier, ob tatsächlich ein solches Dokument ausreicht, um das Flugticket gültig zu erhalten, v.a. dann, wenn es sich um ein Sonderangebot handelt, das an Tag und Stunde des Fluges gebunden ist.
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Der Bürgermeister von Formentera, Isidor Torres, der ebenfalls in Sabina festgehalten war, drängte auf die Errichtung einer Einschiffsmöglichkeit in Es Pujols, dem "doppelten Weg", der an Tagen wie dem gestrigen die Verbindung mit Ibiza perfekt ermöglicht hätte.


Erstellt am 07.01.2003

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